Photos  à partir de Cahors

Lot  46

 

 

 

Pont Valentré

départ le

11 octobre 2011

 

 

Vor der Pont Valentré ausgangs Cahors. Über diese Brücke gehen die Pilger seit Jahrhunderten. Ich starte wieder einmal in den Nebel hinein.

 

Bin raus aus dem Nebel und wandere nun auf einem Hochplateau. Wunderschöne Herbstfarben.

 

 

Mit ihm teile ich mein Picknick. Das heisst, er frisst mein Brot von gestern und ich das frische.

 

Wieder mal ein steiniger Abstieg!

 

 

 

 

 

1.                             

Lascabanes

 

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Ich bin in der gite 'Le nid des anges' in Lascabanes vor etwa 1 Std. angekommen. Bin wieder ca 24km gelaufen. Die neuen Sohlen haben sich bewährt (produit suisse;)). Eine junge Japanerin ist mit mir im Zimmer, ihr Englisch ist mir ein Rätsel. Die Sonne scheint, es ist noch immer herrlich warm.

 

 

 

Da fühlt man sich doch gleich wohl.
War bei einer speziellen Pilgersegnung. Da gabs zu Beginn eine Fusswaschung.

 

 

 

 

 

Von hier bin ich lormarschiert,

 

 

Und so sieht es jetzt aus.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Melde mich aus Lauzerte, einem wunderschönen mittelalterlichen Städtchen. Die Häuser wurden alle ganz wunderbar restauriert. Einziger Nachteil: Wenn du einkaufen willst, musst du einen grossen Bogen machen, Läden gibt es nur ausserhalb des Zentrums. Bin heute nämlich in der Gite communale und koche selber.

 

 

 

Und das ist die Aussicht aus meinem Fenster.

 

 

Das wäre mal zur Abwechslung ein Abendrot. Die verpasse ich sonst immer, weil ich zu der Zeit normalerweise beim Znacht sitze.

 

Und jetzt: guet Nacht

 

 

Heute bin ich 26km (plus 2 wegen verlaufen) marschiert. In Moissac mache ich einen Pausentag. Ich bin erst um 5 in der Gite angekommen und hab vom Ort noch nichts gesehen. Ich lese gerade, daß es noch 1114km sind bis Santiago.

 

Neben dieser Statue steht die kleine Gite

 'une petite lumière'.

 

 

 

Im Moment wandere ich km um km zwischen 2 Gewässern. Links fließt der Fluss Tarn, rechts ist der Canal. Es ist sehr friedlich und zur Abwechslung mal sehr flach.

 

 

Ich liege in einem Liegestuhl und lass es mir gut gehen. Die heutige Etappe führte mich nach Espalais.

 

 

Mein rechter Fuss wollte nicht weiter. Ich spüre eine Blase unter der Hornhaut. Die Gegend ist sehr schön. Es ging alles flach dem Kanal entlang, leider auf Teer. Jetzt bin ich mit meinen Ostschweizer-Kolleginnen bei einem gebürtigen Freiburger gelandet.

 

 

Mittagspause mit Julia und Silvia in St. Antoine

 

Heute Morgen über die Garonne

 

 

 

 

In dieser freundlichen Gite verbringe ich die heutige Nacht. La pause verte bei Thérèse in Miradoux.

 

 

 

 

 

 

Coucou à tous

Je ne marche pas, mon pied gauche ne me le permet pas,

je ne déprime pas non plus.

Je fais de la sculpture voici ma première pièce

Bisous à tous

Denise

 

Aussichten am Morgen

Montag, 17. Oktober 2011

 

 

Die Trockenheit lässt hier den Boden aufspringen. Seit Wochen hat es nicht mehr geregnet.

 

 

 

 

Eine Familie mit Esel unterwegs. In Conques traf ich sie bereits an. Der kleine Edgar (2 Jahre) saß am Abend vorher auf meinen Knien. Er ist ein kleiner Sonnenschein

 

Da bin ich mit Silvia und Julia in Lectoure angekommen. In dieser Stadt übernachten wir in einer tollen Gite. Wir haben

ein super Znacht gekocht.

 

 

 

 

Da ist das Ziel vor Augen: La Romieu

 

 

 

Ein wunderschöner Kreuzgang gehört zu dieser Kirche aus dem 14. Jh. Ich bin auch auf einen der beiden Türme gestiegen. Ganz oben hatte sich eine Taube in den Raum mit vergitterten Fensteröffnungen verirrt und fand nicht mehr hinaus. Ich fing sie mit Hilfe von Silvia und Julia ein und half ihr, durch einen kleinen Durchlass in der Mauer den Ausgang zu finden. Danach verstopfte ich das Loch, damit sie nicht wieder rein kann.

 

 

Hallo aus Condom. Heute Morgen sind wir im Regen gestartet und fast ohne Pause nach Condom durchgelaufen.

 

Die Population an Regenzwergen ist sprunghaft angestiegen.

 

 

Das ist die Kathedrale von Condom. Wir haben am Nachmittag ein bißchen Stadtbesichtigung gemacht. Lädele lag auch drin, hab aber nichts gekauft, nur geschaut.

 

 

 

 

Wir sitzen an der Sonne und geniessen die Wärme in Montréal-du-Gers. Wir werden aber noch weiter wandern.

 

Montréal-du-Gers

 

Am Morgen liefen wir los bei -1 Grad, aber bereits kommt Sonnenschein.

 

Da esse ich grad mein (fast tägliches) pain au raisin. Mmmh!

 

 

 

 

 

 

Une petite carte qui situe Montréal en France

 

Blick auf Nogaro

 

 

 

 

 

So zur Information: ich bin auf einer Pferdefarm in der Nähe von Nogaro (Le Haget). Super nette Leute. Nachmittags war der Laden zu, da kochte Stephanie für uns Poulet und Frites. Zum Dessert fand sie auch noch etwas. Wir waren ihre fast letzten Pilger.

 

 

Ein wunderschön gelegener See, da wurde Znüni gegessen.

 

Muss nicht mehr 1000 km laufen und mein Brötli ist auch dabei.

 

Kirche in Pimbo.

 

Hey aus Aire sur l'Ardour. Heute sind wir lange und weit (ca 28km) gelaufen. Erst um halb 6 kamen wir im Hotel de la Paix an. Ganz lieber Empfang.

 

 

So wandere ich in den bewölkten Morgen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Gestern Abend waren wir 10 Leute, die zusammen gekocht und gegessen haben. Das hat Spass gemacht und gut geschmeckt.

Heute Morgen starteten Julia und Silvia sehr früh. Sie wollen weit laufen. Da Cornel und ich eine kleine Abkürzung nahmen, trafen wir in Arzacq-Arraziguet doch nochmal auf die beiden. Ich bleibe heute da in der Gite communale und ruhe mich aus. Deshalb verabschiedete ich mich auch von Cornel. Die paar Tage mit den jungen Leuten haben mir gut gefallen. Wir hatten es oft sehr lustig miteinander.

So gegen 16 Uhr begann es zu regnen. Bin ich froh, dass ich im Warmen und Trockenen sitzen kann!

 

Tschüß Cornel, bonne continuation!

 

 

Nach einer regnerischen Nacht sieht die Aussicht so aus. Trotz Sonnenschein mache ich einen Tag Pause. Ich nutze die Zeit zum Ausruhen, Schlafen und zum Misten. 1,7 kg schicke ich nach Hause. Dann gucke ich mir noch den Ort an.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Kirche ist sehr schön. In dem aufliegenden Buch finde ich Einträge von verschiedenen Pilgern, die ich auf dem Weg bereits angetroffen habe. Das ist immer spannend. Ab und zu finde ich sogar einen Gruss für mich. Auch ich lasse manchmal einen Gruss zurück für Leute, die ich überholt habe. Wenn man sich dann wieder trifft, ist das sehr schön. Das passiert nämlich immer wieder. Heute traf ich die Familie mit dem Esel wieder, obwohl sie mich vor ein paar Tagen überholt hatten.

 

Hey aus Arthez-de-Béarn.
Am Morgen kurz nach dem Start macht sowas doch Freude.

 

 

Und wieder ist ein See im Spiel.

 

Der Weg führte erst über die Eisenbahnlinie, dann über den Gave de Pau und zuletzt über die Autobahn 64.

 

Gestern Abend gabs ein tolles Pilgermenue. War mit einer Schweizerin im Restaurant. Bin heute sehr spät los. Mein Knie schmerzt immer noch und es sieht stark nach Regen aus. Werde heute nicht so lange unterwegs sein. Ich glaub, in diese Richtung geht es.

 

 

L'arbre du pèlerin. Was da nicht alles dran hängt!

 

 

 

 

Neben dieser Zisterzienserabtei bin ich in der Gite angekommen. Und kaum von der Dusche zurück, da regnets wie aus Kübeln. Zum Glück sitze ich im Trockenen. Das ist in Sauvelade. Bin meinem Knie zuliebe nicht so weit gegangen.

 

 

 

Heute ist ein grauer Tag. Es regnet bereits am Morgen früh. Und es regnet durchgehend, ist aber nicht kalt. Trotzdem bin ich 4 Std. unterwegs. Und um 14 Uhr bin ich in Navarrenx: mein heutiges Ziel. Füße trocken, Schultern etwas feucht.

 

 

Die Aussicht ist nicht grad überwältigend.

 

Bin in Navarrenx beim Alchimisten gelandet. Interessante Sprüche an der Wand, schöne Bilder, das meiste von ihm selber. Es ist schön warm und gibt schon bald Znacht.

 

Die Aussicht ist nicht grad überwältigend.

 

Durch dieses Tor verliess ich heute Morgen Navarrenx.

 

 

Und gleich über die Brücke über den Oloron. Ein bisschen Nebel, aber sonst ein strahlend blauer Himmel. So macht das

Wandern Freude!

 

Ragondin

 

 

 

 

 

Ist die nicht süss?  Drei von ihrer Art sassen ganz gemütlich

Da und liessen sich durch mich bei ihrem Mittagessen  nicht

stören.

 

 

 

 

Eingang zur leider geschlossenen Kapelle Harambeltz aus dem 12. Jh.

 

 

 

 

Mein heutiges Ziel: Ostabat

 

 

Aber es muss verdient sein. Steine, so weit das Auge reicht.

 

Nach einer langen Nacht mit viel Schlaf wandere ich an dieser Schule vorbei.

 

Es geht Hügel rauf, Hügel runter. Leider ist es stark bewölkt, so daß die Aussicht nicht so gut ist. Bin aber schon recht am Schwitzen!

 

 

 

 

Heute bin ich allerhand Tieren begegnet. Erst mal vielen vielen Schafen, Kühen, Hühnern, Hunden, Enten und Tauben, dann einigen Katzen, Gänsen und drei gar nicht scheuen Wasserratten. Ganz am Schluss traf ich noch ein winziges Lämmchen, das ganz verlassen schien, aber ich konnte es ja nicht gut mitnehmen!

 

Lustige Jakobspilger bei Larcevaux.

 

 

Da bin ich eben vorbei gegangen.

 

Das ist eine wunderbare Aussicht!

 

Da bin ich also in Saint-Jean-Pied-de-Port angekommen. Morgen mach ich nochmals Pause, dann kommt der Camino Frances an die Reihe.

 

Saint-Jean-Pied-de-Port

Montag, 31. Oktober 2011

 

So sieht das Wetter im Moment aus. Ich hoffe, es bleibt noch etwas. Für morgen haben sie Regen angesagt.

 

Bin doch noch etwas herumgegangen und das Wetter hat aufgeklart. Schöner Ort, dieses St-Jean-Pied-de-Port. Im Hintergrund sieht man den Berg, den es morgen zu bezwingen gilt.

 

So sieht es heute aus in St-Jean-Pied-de-Port. Um halb 6 wurde ich von einem Riesengewitter geweckt. Es stürmte, blitzte, donnerte und regnete. Viele Pilger sind gestartet, ich bleibe hier und ruhe mich aus. Einige tun es mir gleich und bleiben da. Weil es Saisonende ist, dürfen wir 2 Nächte bleiben. Normalerweise ist nur 1 Nacht erlaubt. Jeannine, die Hospitalière des Refuge ist sehr nett. Ich werde also mein Knie pflegen und sonst nicht viel tun.

 

Photos a partir de

Saint-Jean-Pied-de-Port

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