Photos à partir  de SARRIA

Espagne

 

 

Bin in Sarria in der Albergue. 14 Betten auf engstem Raum, aber es ist warm, sie haben Fussbodenheizung. Wieder hat es Leute aus verschiedenen Nationen. Wir sind bis jetzt zu 8.

 

 

Das ist Margret. Sie läuft den Camino zum siebten Mal und ist in ihrem Element, wenn sie davon erzählen kann!

 

 

 

Ein kleines Hallo aus dem Nebel. Man kann heute leider nicht so weit sehen. Traf Margret aus den USA. Sie machte das Foto.

 

 

 

 

Also, am Sonntag, 27. November 2011 um Viertel vor zwölf stand ich vor diesem Stein. Es sind keine 100 km mehr bis Santiago!

 

 

So sah es heute häufig aus. Erst gegen halb 3 kam die Sonne durch.

 

Vor mir läuft eine Mexikanerin über die Brücke über den Río Miño. Ich bin nun in einer Albergue in Portomarín.

 

 

 

 

Sieht das nicht schön aus, wenn die Sonne den Nebel vertreibt? In der Nähe von Gonzar, wo ich grad einen grande café con leche geniesse

 

 

Sunny und Bie, 2 junge Koreanerinnen mit viel Gepäck ruhen sich aus. Sie finden meine Stimme so schön( ? )

 

Da lass ich mich doch gleich fotografieren bei so einem offiziellen Stein. Es ist recht warm.

 

Mit José, der als junger Mann in der Schweiz gearbeitet hat und stolz vor seinem Haus und dem Auto seiner Frau posiert, habe ich mich lange unterhalten - in französisch. Er will den Weg auch gehen, am liebsten von Montreux aus.

 

Beim Mittagessen traf ich Lou aus Mexiko wieder und meinen Bettnachbarn von Sarria aus Quebec. Danach wanderte ich weiter bis Palas de Rei. Da bin ich nun mit vielen Bekannten vom Camino in der Albergue Os Chacotes.

 

 

Immer wieder weist Santgago die Richtung. Bin froh drüber, heute bin ich nämlich bei Dunkelheit gestartet

 

 

 

Solchen Vorratshäuschen begegne ich jetzt fast täglich.

 

Wenn Bäume Striptease machen, dann riecht es fein nach Eukalyptus.

 

Die Landschaft heute war hügelig und es hatte viele kleine Dörfer. Bin nun in Arzúa. In der Albergue traf ich Laurent wieder, der in Frankreich Au Grand Lemps auch bei Loranse übernachtet hatte. Er hat aber den Camino del Norte gewählt.

 

 

 

Dieses kleine Kätzchen begleitete mich etwa einen Kilometer lang. Immer wieder lief es mir vor die Füsse. Am liebsten hätte ich es in meinen Rucksack gepackt.

 

Das war Morgenstimmung in Arzúa. Es sah ganz nach Regen aus. Doch das Wetter hielt. Ich wanderte durch schöne Wäldchen und Dörfer.

 

Immer schön den Pfeilen nach!

 

 

Eine kurze Begegnung mit 2 freundlichen Peregrinos, Eduardo und Alejandro. Sie zeigten große Bewunderung für die Leistung der Schweizerin. Sie gaben mir Tipps für die Übernachtung in Santiago, die ich ja jetzt bereits morgen befolgen kann. Ist schon ein komisches Gefühl, dass ich ankommen werde und dadurch das tägliche Weiterwandern zu Ende geht.

 

 

 

 

Kurz nach diesem Kilometerstein bin ich nun in der Albergue von Pedrouzo.

 

So startete ich in diesen letzten Morgen. Es war grau, dunkel, windig und versprach regnerisch zu werden.

 

Dieser Regenbogen schien mir wie ein virtuelles Portal zu Santiago.

 

Um 2 war ich am Ortsschild von Santiago, dann gings noch 2 km weiter, bis ich endlich bei der Kathedrale ankam. Da bin ich nun und wohne gleich gegenüber im Seminar Maior. Meine Compostela habe ich abgeholt, den Apostel hab ich umarmt. Jetzt werde ich mit andern Pilgern essen gehen. Wenn wir Glück haben, wird es sogar gratis sein, denn es gibt ein Hotel, das den ersten 10 Pilgern das Essen offeriert.

 

Donnerstag, 1. Dezember 2011

 

 

Es ist ziemlich grau und windig und nun regnet es recht stark.

 

 

 

 

 

Lustige Runde beim Gratisdinner! Kanada, Mexiko, USA, Portugal und Spanien mit mir versammelt.

 

So sieht das aus, wenn man sich auf dem Camino aus den Augen verloren hat und sich dann in Santiago unverhofft wiederbegegnet. Attiglio, Daniela, John, Jean-Robert und viele mehr, einige kamen früher an, andere heute. Und so findet man seine kleine Familie wieder.

 

 

Ein Bild von der Kathedrale bei besserem Licht. Heute um 12 Uhr war ich in der Pilgermesse und zu unserer Überraschung gabs am Schluss noch das Spektakel mit dem Butafumeiro.

 

Es war wirklich sehr beeindruckend.

 

 

 

 

 

Ich habe auch Aufträge zu erledigen. Dem Apostel habe ich die Grüsse von Jacqui ausgerichtet. Die Kerzen habe ich angezündet (leider gibt es nur elektrische). Die beiden Gebetszettel aus Le Puy habe ich im Körbchen abgelegt. Die Karte für Varaire hab ich gekauft, aber noch nicht geschrieben.

 

 

 

Nach der Messe um 18 Uhr taucht ein bekanntes Gesicht auf - Cornel. Er ist bereits gestern Abend angekommen. Wir gehen raus um zu sehen, wer sonst noch so da ist. Und wie ich aus der Kathedrale rauskomme, steht Garbiñe da, sie ist eben angekommen! Was für eine Freude, sie vor meiner Rückreise doch noch zu sehen! Cornel begleitet mich zum Essen.

 

 

 

Ich war heute ein wenig spazieren

und sah noch etwas von der Stadt.

 

 

 

 

Mit Garbiñe ging ich dann noch

Kaffee trinken und Kuchen essen.

 

Kurz vor Mittag kommen auch Silvia und Julia an. Schön, dass ich auch sie nochmals sehe.

 

 

 

Von Tessa und Luby musste ich mich verabschieden, sie flogen heute nach Madrid und weiter.

 

Abschiedsfoto von der Wandergruppe aus der französischen Zeit. Vor der Kathedrale in Santiago haben wir uns alle wiedergefunden. Silvia, Julia, Cornel und ich.

 

 

 

Von ihr hatte ich immer nur gehört, gestern kam sie mit uns essen. Kimono-Girl Sayoko ging den Camino im Kimono und in Flip-Flops!

 

 

 

Nochmals ein Abschied von Julia und Silvia am Busbahnhof. Sie kauften ihr Billet, ich nahm den Bus schon heute. Da drin sitze ich nun und sehe die Landschaft vorbeiziehen, in der ich vor ein paar Tagen noch herumgewandert bin. Es regnet nicht, so kann ich wirklich einiges wieder erkennen. Und es ist so schön grün.

 

 

 

Es ist kurz vor halb eins und ich steh am Zoll. Die Nacht war lang und unruhig.

 Schlafen kann man schon, aber s ist halt nicht das Bett.

 

 

 

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G-H.TURIN

Mittwoch, 7. Dezember 2011